In diesem Abschnitt können Sie Antworten auf die häufigsten Fragen finden, die uns täglich gestellt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, bitte zögern Sie nicht eine E-mail zu senden. Gerne  beantworten wir ihre Fragen.

Welche Zahnbürste ist eigentlich besser – manuell oder elektrisch?

Mit so vielen unterschiedlichen Zahnbürsten, die es heute gibt werden Sie sich bestimmt wundern, welche Zahnbürste am besten ist – manuell oder elektrisch?
Die Amerikanische Akademie für Allgemeinzahnmedizin beton, dass die beste Zahnbürste, die Sie kaufen sollten ist diejenige, die Sie eigentlich benutzen werden. So einfach ist es! Obwohl beide manuell oder elektrisch Vor- und Nachteile haben, kommt es darauf an welche Zahnbürste Sie benutzen werden. Die Empfehlung des Amerikanischen Zahnärzteverbandes ist es, die Zähne zwei mal täglich zwei Minuten lang zu putzen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Zahnbürste sich aussuchen sollten, hier sind die Vor- und Nachteile von beiden Typen.

Manuelle Zahnbürste:

Vorteile 

  • Nicht teuer
  • Die meisten haben einen guten Griff
  • Manche Zahnbürsten kommen mit einem Zungenkratzer
  • Man kann gut damit reisen

Nachteile

  • Keine eingebaute Uhr, die benachrichtigt, wann die zwei Minuten um sind.
  • Manche Leute haben Schwierigkeiten die Bürste zu halten

Electrische Zahnbürste
Vorteile

  • Die meisten haben einen großen, ergonomischen Griff
  • Manche elektrische Zahnbürsten haben einen eingebauten Zahnpastaspender.
  • Die meisten haben eine eingebaute Uhr, die ein Signal gibt, wann die zwei Viele Leute finden die Vibration der Zahnbürste gut

Nachteile

  • Eine elektrische Zahnbürsten kann ziemlich teuer sein
  • Die meisten elektrischen Zahnbürsten erfordern Batteriewechsel bzw. Aufladen

Da jeder von uns anders ist, es ist es gut, dass es eine Reihe von verschiedenen Produkten gibt, die man sich aussuchen kann.
Ob manuell oder elektrisch, es kommt es auf Ihre eigenen Wünsche für Komfort und Handhabung.
Egal welche Zahnbürste Sie kaufen, denken Sie daran, wichtig ist dass Sie sie benutzen!

 

Wie entsteht Karies?

Karies entsteht, wenn Plaque, eine klebrige Substanz, die sich auf der Zahnoberfläche bildet, in Kontakt mit Zucker von unserer Nahrung kommt.. Diese Kombination führt zur Produktion von Säureprodukten, die den Zahnschmelz befallen.
Der beste Weg um das zu vermeiden ist es, zweimal am Tag die Zähne zu putzen: mit Zahnbürste und Zahnseide. Gesunde Nahrungsmittel und Vermeiden von zuckerhaltigen Snacks und Getränke können zur Kariesvorbeugung beitragen.

Wie oft sollte ich mir die Zähne vom Zahnarzt überprüfen lassen?

Die meisten Kinder und Erwachsenen sollten ihren Zahnarzt zur Reinigung und Kontrolle alle sechs Monate besuchen. Leute, die in einer höheren Risikogruppe gehören, sollten die Termine häufiger
Tabak und Alkohol, Diabetes, Schwangerschaft, Parodontalerkranung, schlechte Mundhygiene und bestimmte Krankheiten sind Faktoren, die Ihr Zahnarzt berücksichtigen sollte, um die Häufigkeit Ihrer Nachuntersuchungen zu bestimmen
Regelmäßige Nachuntersuchungstermine sind wichtig, um unsere Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Der beste Weg um die Gesundheit der Mundhöhle sicher zu stellen, ist es den Zahnarzt regelmäßig zu besuchen.

Wie oft sollte ich meine Zahnbürste wechseln?

Wie oft sollte ich meine Zahnbürste wechseln?
Die Zahnbürste sollte man generell alle 3 Monate wechseln. Die Borsten werden durch den Gebrauch weich und krumm und dadurch ist die Zahnbürste nicht mehr so wirksam ist wie am Anfang
Wenn Sie eine elektrische Zahnbürste haben, dann sollten Sie die Vorschriften des Herstellers folgen. Bei manchen elektrischen Zahnbürsten kann man denselben Bürstenkopf bis zu 6 Monaten behalten. Wenn Sie Parodontitis haben, sollten Sie Ihre Zahnbürste alle 4 – 6 Wochen wechseln, weil sich die Bakterien in den Borsten vermehren können. Nach Gebrauch sollten Sie Ihre Zahnbürste immer mit warmem Wasser reinigen.

Ist Parodontalerkrankung vererbt?

Forscher haben herausgefunden, daß fast 30% aller Leute eine genetische Prädisposition für Parodontalerkrankung haben. Trotz gründlicher Mundhygiene, haben diese Leute die 6-fache Wahrscheinlichkeit, eine Parodontitis zu entwickeln.
Durch genetische Tests können wir gewisse Warnzeichen identifizieren. Die betroffene Person kann rechtzeitig, bevor überhaupt die Parodontitis erschienen ist, in einem intensiven Prophylaxeprogramm einrollen, um die Zähne ein Leben lang zu erhalten.

Ist Parodontitis ansteckend?

Nach einem Artikel im Journal der American Dental Association kann die Parodontalerkrankung ansteckend sein: von Eltern an die Kinder oder in Paaren untereinander. Die Forscher sind der Meinung, daß die Bakterien, die Parodontitis verursachen, über den Speichel übertragen werden können.
Das heißt, in einer Familie, oder in einem Paar, besteht dadurch immer die Gefahr, dass alle Personen von der Parodontalerkrankung angesteckt werden können.
Die Amerikanische Akademie der Parodontologie betont, daß im Rahmen der Behandlung von Parodontalerkrankungen, nicht einzelne Individuen, sondern ganze Familien behandelt werden sollten.
Wenn ein Mitglied einer Familie parodontal erkrankt ist, sollten alle Mitglieder der Familie von einem Parodontologen untersucht und auf Parodontitis getestet werden.

Was sind die Vorteile der Zahnimplantate?

Zahnimplantate sehen aus und fühlen sich an wie ihre eigenen Zähne. Dadurch dass der eigene Kieferknochen funktionell belastet wird, tragen die Implantate zur Erhaltung des Kieferknochens und zur Vermeidung des Knochenschwundes, wie es mit einer Prothese die Regel ist.
Das Wichtigste: die Nachbarzähne werden nicht beeinträchtigt oder geschwächt, wie bei einer Brücke.
Die Zahnimplantate haben eine sehr hohe Erfolgsrate und bieten Sicherheit und Freiheit an.

Warum wurden meine Zähne dunkler?

Die Verfärbung der Zähne ist ein ganz natürlicher Alterungsprozess.
Mit der Zeit reibt sich der Zahnschmelz ab und dadurch verlieren die Zähne ihren Glanz. Zähne können sich auch durch das Rauchen oder durch starken Kaffe- oder Teeverbrauch verfärben.
Andere Ursachen können eine genetisch bedingte Verfärbung der Zähne sein, die Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten, insbesondere von Tetrazyklinen ( Antibiotika), die während der Entwicklungsphase eingenommen wurden, oder übermäßige Fluoreinnahme ( Fluorose), die wir bei Kindern und Erwachsenen sehen können.
Die ästhetische Zahnheilkunde kann durch Bleichen oder ästhetische Veneers wunderbare Lösungen für Leute mit dunklen Zähnen anbieten.

Hat das Zahnbleichen auch Nebenwirkungen?

Ein ästhetischer Zahnarzt wird alle möglichen Vorkehrungen nehmen, um bei einem Bleichen jegliche Probleme zu vermeiden.
In der Regel wird eine Gummifolie, bzw. ein Schutzgel auf das Zahnfleisch aufgetragen, um einen möglichen Kontakt mit der Bleichsubstanz zu vermeiden. Nach dem Zahnbleichen kann es sein, daß Sie eine leichte Überempfindlichkeit der Zähne spüren, die nach kurzer Zeit wieder verschwindet.
Die verwendeten Bleichsubstanzen sind in der Regel anerkannt, durch den amerikanischen, europäischen und nationalen Zahnärzteverband und garantieren eine sichere und effektive Wirkung.

Spielt Stress eine Rolle bei der Entwicklung der Parodontitis?

Psychologische Faktoren, wie Stress, Depression, Gefühl von Einsamkeit usw. können mit einer höheren Erscheinung von Parodontalerkranung einhergehen – so zeigte neulich eine Untersuchung. Forscher glauben, dass Erhöhte Werte des Hormons Kortisol, die bei Stresssituationen auftreten, scheinen bei der Destruktion des parodontalen Gewebes eine Rolle zu spielen. Personen mit psychologische Problemen können auch Gewohnheiten haben, die eine negative Wirkung auf ihre parodontale Gesundheit haben (Rauchen übermäßiger Alkohol Konsum und Drogen )

Gibt es eine Verknüpfung zwischen Parodontitis und Herzkranheiten?

Nach der Amerikanischen Akademie der Parodontologie, gibt es eine mögliche Verbindung zwischen Parodontitis und Herzkrankheit, Herinfarkt, Schlaganfall usw. Es hat sich gezeigt, dass die Parodontalbehandlung zu einer verbesserten Funktion der Blutgefäße führen kann.

Parodontalerkrankung bei Kindern

Viele Menschen denken, dass Parodontalerkrankungen ausschließlich Erwachsene betreffen. Doch die Forschung zeigt, dass Zahnfleischerkrankungen – Gingivitis – (oft eine Vorstufe von chronischer Parodontitis) bei Kindern und Jugendlichen ein sehr häufiger Befund ist.

Chronische Gingivitis (Gingivitis) ist bei Kindern häufig. Es verursacht in der Regel Zahnfleischschwellung, Rötung und leichte Blutungen. Zahnfleischerkrankungen sind heilbar  und können verhindert werden. Die Behandlung umfasst die richtigen Bürsten, Reinigen zwischen den Zähnen (z.B. Zahnseide), und der Überwachung durch den Zahnarzt. Wenn nicht behandelt, kann sie sich zu fortgeschritteneren Formen von Parodontalerkrankungen entwickeln wie chronische Parodontitis.

Aggressive Parodontitis (früher als juvenile Parodontitis bezeichnet) kann junge Menschen betreffen, die ansonsten gesund sind. Lokalisierte aggressive Parodontitis betrifft Jugendliche. Diese Krankheit betrifft in der Regel spezifische Zähne (gewöhnlich Molaren und Schneidezähne) und wird durch eine bestimmte Art von Bakterien verursacht. Ein typisches Zeichen ist der Knochenverlust um die betroffenen Zähne, während diese Patienten keine hohen Mengen an Bakterien im Mund haben.

Die generalisierte aggressive Parodontitis kann bereits vor der Pubertät beginnen und betrifft alle Zähne. Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten und eine starke Ansammlung von bakterieller Plaque und Zahnstein auf den Zähnen. Es kann sogar Zahnmobilität aufgrund infektionsbedingten Knochenverlustes verursachen.

Wie wirkt sich eine Schwangerschaft auf das Zahnfleisch aus?

Viele Frauen leiden an die so genannte Gingivitis der Schwangerschaft. Zahnfleischchwellung, starke Rötung und Blutung sind die häufigsten Merkmale. Manchmal erscheinen kleine Geschwülste am Zahnfleisch von Schwangeren, die gutartig sind und als “Schwangerschaftsepulis” bezeichnet werden. Wenn die Schwangerschaftsgingivitis nicht kontrolliert wird, kann sie zu einer chronische Parodontitis entwickeln, die bleibende  Schäden am Zahnhalteapparat verursacht. Es ist wichtig zu wissen, dass die Infektion im Mund die Gesundheit des Fötus beeinträchtigen kann. Man sollte nicht vergessen, dass parodontale Probleme, durch eine Schwangerschaft verschlimmert werden können und  zu akuten Entündungen und Abszessen führen können. Das kann während einer Schwangerschaft besonders unangenehm sein, weil man in der Regel keine Antibiotika einnehmen darf.

Können Weiße Füllungen an den Frontzähnen unsichtbar sein?

Ja, die weißen Füllungen ahmen vollständig die Farbe des natürlichen Zahns nach, so dass man nicht mehr den Übergang zwischen Füllung und Zahn erkennen kann. Dies können wir  den neuen Kompositmaterialien  verdanken, die speziell für Frontzahnfüllungen entwickelt wurden und über verbesserte physikalische Eigenschaften verfügen. Diese Materialien können perfekt die Farbe und Lichtdurchlässigkeit vom Zahnschmelz und  Dentin wiedergeben. Sie haben aufgrund ihrer verbesserten chemischen Zusammensetzung auch den Vorteil, dass sie auf Dauer ihre ursprüngliche Farbe unverändert behalten. Wir können also sagen, dass die neue Generation der weißen Füllungen wirklich unsichtbar sind!